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www. SATIS. de |
(04.06.09) |
Es gibt mehrere Gründe, Audio-Dateien im PC nachzubearbeiten.
- man möchte störende Töne, z.B. Knacklaute oder
"äh"s und "öh"s, in gesprochenen Texten exakt
herausschneiden.
- man möchte Abschnitte von Musik oder Sprache exakt und
unhörbar umsortieren (Ausschneiden & Einfügen)
- man möchte Sprungmarken setzen, die bei der Wiedergabe mit dem
CD-Player als "Titel" direkt angesprungen werden können
- man möchte die Lautstärke einzelner Abschnitte anpassen, Rauschen durch Filter verringern usw.
Die digitale Nachbearbeitung erfolgt grundsätzlich im
WAV-Format; eine Konvertierung nach MP3 erfolgt erst danach. Ausnahme: Ein direktes Bearbeiten von MP3-Dateien ermöglicht das kostenlose Programm Mp3DirectCut, damit verhindert man den Qualitätsverlust beim Hin- und Her-Konvertieren. Mehr Informationen dazu und Download: www.mpex.net/software/details/mp3directcut.html
Zu den verschiedenen Audioformaten und deren Konvertierung siehe auch Tipp 94-1.
Die hierfür verwendete Software arbeitet meist mit einem grafischen
Diagramm, aus dem die Töne mit der Maus exakt markiert,
ausgeschnitten und eingefügt werden können. Dies ist bei den gängigen Programmen natürlich nur mit einem entsprechenden Sehrest möglich. Vier auch blind bedienbare Programme werden nachfolgend in den Tipps beschrieben: 95-8, 95-10, 95-2
sowie 95-3.
Nicht aufgenommen in die SATIS Tipps wurden z.B. die blind bedienbaren Programme SOUNDFORGE (ca. 260 EUR) & SONAR CAKEWALK/CAKETALK, weil sie sehr teuer sind, oder Programme wie der NERO WAVE EDITOR (ca. 60 EUR), der nicht barrierefrei ist. Es gibt im Internet eine große Auswahl von weiteren kostenlosen Programmen zur Audio-Nachbearbeitung.
© Die Weitergabe der Tipps mit Quellenangabe ist gestattet.